Apr 16 2012

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Rafting im Neuseenland

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Nass sollte es werden, jedoch nicht von oben sondern von unten. Es war eines der letzten Wochenenden im Oktober, als wir mit Freunden zu Besuch im Kanupark Markkleeberg waren.

Nun sind wir beileibe keine Kanuten oder können ähnliche Fähigkeiten nachweisen, wie mach Einer sie vielleicht auf hoher See erworben hat. Wir sind einfach Städter die sich nach etwas Nicht-Alltäglichem sehnen und die das Abenteuer in Leipzigs Süden suchen. Aber ist die Leipziger Tieflandsbucht für seine wilden Gebirgsbäche bekannt?

Das nicht, jedoch sind nach 1990 aus vielen der alten Braunkohle-Tagebaulöcher schöne Seenlandschaften entstanden. Einer davon ist der Markkleeberger See mit einer künstlichen Wildwasseranlage, die für Weltmeisterschaften geeignet ist. Sie ist eines der wenigen Projekte, das im Zuge der Olympiabewerbung Leipzigs für 2012 geplant und tatsächlich auch umgesetzt wurde.

Neben Wettkämpfen steht die Wildwasserstrecke auch Besuchern offen. Diese Besonderheit und unsere überaus positiven Erlebnisse sind der Grund für diesen Tipp. Wir willigten ein uns im Rafting zu probieren und wurden sogleich auch mit Neoprenanzügen, Helm und Schwimmwesten versorgt. Nach einer Einweisung hieß es dann auch gleich ‚ab ins Raft‘ und gleich danach sofort über Bord, denn zuerst sollten wir üben einander wieder zurück ins Boot zu hieven.

Nach dieser ersten Abkühlung ging es dann auch gleich das Transportband hinauf zum Start. Unter Anweisung eines Guides paddelten wir Acht genau nach Befehl auf die erste Stromschnelle zu und ab ging die Post. Nach etlichen Hindernissen und 270 Meter erreichten wir das Ziel. „Das wars schon?“, dachten einige von uns. Doch wir wurden eines Besseren belehrt. Nachdem wir wieder am Start waren ging es nun seitwärts auf die Wasserstufen zu. So wurde unser Ausflug von Runde zu Runde nasser, actionreicher, anstrengender und vor allem lustiger.

Hier einige Impressionen:

Wir ihr in den Bildern sehen konntet, gab es auch Überschläge, sogenannte Flip-Over. Auch wir stimmten diesem Versuch zu und platzierten uns zu Acht (!) auf der hinteren Kante des Rafts. Unser Guide manövrierte uns direkt in eine Stromschnelle und sprang elegant von Bord. Sehr einseitig beladen tat es ihm das Boot gleich und wir verschwanden in der Strömung das Kanals. Nachdem sich jeder an eine Seite des Kanals vorgekämpft hatte, hieß es ‚zurück an Bord‘ und wir machten uns auf eine neue Runde.

Neben dem Rafting im Schlauboot kann der Besucher auch in einem Wildwasser-Kajak die Strecke hinab fahren. Auch gibt es einmal im Jahr ein Pappbootrennen, bei dem nicht immer jedes Gefährt das Ziel erreicht. Weiterhin ist es auch möglich sich im Drachenboot fahren zu üben. Dazu bietet der Park eine ‚Standard‘ und eine ‚Race‘ Tour für 12-20 Leute + Trommler und Guide an. Dabei geht es natürlich nicht über die Wildwasserstrecke, sondern hinaus auf den Markkleeberger See.

Fazit: Wir hatten lange keinen solchen Spaß und Nervenkitzel zugleich. Verkehrsgünstig und nur ca. 10 km von Leipzig entfernt gelegen. Leider ist eine langfristige Reservierung, vor allem bei vielen Personen, erforderlich.

Homepage: http://www.kanupark-markkleeberg.com/

Adresse: Wildwasserkehre 1
04416 Markkleeberg/OT Auenhain,
Sachsen, Deutschland

E-Mail: info@kanupark-markkleeberg.com
Tel.: +49 (34297) 141291
Fax: +49 (34297) 141298

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Tipp: Wer eine Unterkunft in direkter Nachbarschaft (ca. 100m) sucht, dem sei der Seepark Auenhain empfohlen.

Homepage: http://www.seepark-auenhain.de/

Adresse: Am Feriendorf 2
04416 Markkleeberg/ OT Auenhain,
Sachsen, Deutschland

E-Mail: info@seepark-auenhain.de
Tel.: +49 (34297) 98680
Fax: +49 (34297) 9868111

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